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Deutsch-beninische Regierungsverhandlungen am 15. und 16. Juni 2021

Die Unterzeichnung des Abkommens durch die Vertreter Deutschlands und Benins während der Videokonferenz

Die Unterzeichnung des Abkommens durch die Vertreter Deutschlands und Benins während der Videokonferenz, © BMZ

17.06.2021 - Artikel

Videokonferenz zwischen Benin und Deutschland

Die deutsch-beninischen Regierungsverhandlungen fanden aufgrund der COVID-19-Pandemie dieses Jahr in einem semi-virtuellen Format statt: Während sich die beninische sowie ein Teil der deutschen Delegation in Cotonou befand, war ein weiterer Teil der deutschen Delegationsmitglieder per Videokonferenz zugeschaltet.

Beide Delegationen tauschten sich über die soziale, politische und wirtschaftliche Situation in Benin insgesamt sowie über die Rahmenbedingungen und Inhalte der deutsch-beninischen Entwicklungszusammenarbeit aus. Sie bekräftigten, ihre gute Zusammenarbeit in Zukunft noch enger fortzuführen.

Die Bundesregierung kündigte neue finanzielle Beiträge in Höhe von 78,32 Millionen Euro für die Bereiche „Berufliche Bildung“, „Förderung des Privatsektors“, „Gute Regierungsführung“, „Wasser und Abwasser“, „Biodiversität“ und „Energie“ an. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Entwicklung eines formalen, an den Bedarfen der Wirtschaft ausgerichteten Berufsbildungssystems, gelegt. Auch die Digitalisierung spielt dabei eine wichtige Rolle. So unterstützt Deutschland die beninische Regierung dabei, Arbeitsplätze und Perspektiven für die Jugend in beschäftigungsintensiven und in zukunftsorientierten Bereichen zu schaffen.

Der finanzielle Umfang der aktuell in Benin betriebenen deutschen Entwicklungsprojekte beträgt rund 460 Millionen Euros.

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