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Deutschland unterstützt beninische Labore bei der COVID-19-Diagnostik

Botschafter Achim Tröster und Gesundheitsminister Benjamin Hounkpatin

Botschafter Achim Tröster und Gesundheitsminister Benjamin Hounkpatin, © Botschaft Cotonou

28.07.2020 - Artikel

Übergabe einer Teillieferung an den Gesundheitsminister am Donnerstag, den 23.7.2020

30.000 zuverlässige Testkits für die COVID-19-Diagnostik: Diese Labormaterialien übergab Botschafter Tröster in Cotonou an den beninischen Gesundheitsminister Benjamin Hounkpatin. Die Materiallieferung der Berliner Universitätsklinik Charité war Teil eines Einsatzes der sogenannten Schnell Einsetzbaren Experten Gruppe (SEEG), die bereits im April nach Benin kam, um Mitarbeiter des Zentrallabors zu schulen. Der Wert der nun gelieferten Testkits liegt bei über 90.000 Euro.

Die deutsche Unterstützung ist willkommen – auch in Benin steigt die Anzahl der COVID-19 Infizierten. Tests zur Feststellung von COVID-19 sind ein wichtiges Mittel im Kampf gegen die Pandemie – nur durch systematische Testung der Bevölkerung kann das Virus frühzeitig erkannt, Infizierte isoliert und die Ansteckung weiterer Personen verhindert werden.

Deutschland wird das Zentrallabor und andere dezentrale Labore in Benin daher auch weiterhin unterstützen. Ein Jahr lang werden Trainings für das Laborpersonal durchgeführt und weiteres Material geliefert; das Gesamtbudget beträgt 900.000 €. Die Testkapazitäten im Land können so vervielfacht werden. Die Unterstützung aus Deutschland soll dem beninischen Zentrallabor außerdem dabei helfen, die Zertifikation als Referenzlabor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu erlangen.

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