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Schnell Einsetzbare Expertengruppe Gesundheit unterstützt Coronavirus-Diagnostik in Benin

Botschafter Achim Tröster übergibt das Material an den Kabinettschef des Gesundheitsministeriums

Botschafter Achim Tröster übergibt das Material an den Kabinettschef des Gesundheitsministeriums, © Botschaft Cotonou

03.07.2020 - Artikel

Schulung von Laborfachkräften durch Experten der SEEG

Drei Wissenschaftler der Charité und der GIZ sind, ausgestattet mit Testkits und Labormaterial, nach Benin gereist.  Sie unterstützen im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums das westafrikanische Land im Kampf gegen COVID-19. Die Experten schulten Laborfachkräfte eine Woche lang darin, das Virus zuverlässig und sicher zu diagnostizieren. So können Erkrankte schneller behandelt und die Krankheit besser eingedämmt werden.

Der Gesundheitsminister Benins hatte zuvor um deutsche Expertise beim Aufbau der Coronaviren-Diagnostik gebeten.

Die Schnell Einsetzbare Expertengruppe Gesundheit (SEEG) wurde nach dem Ebola-Ausbruch in Westafrika vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) aufgestellt. Sie unterstützt Partnerländer bei der Vorbereitung und Reaktion auf Krankheitsausbrüche – kurzfristig, flexibel, weltweit. Dazu kooperiert die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) und dem Robert Koch-Institut (RKI). Seit 2016 hat die SEEG bereits mehr als 20 Einsätze in mehr als 15 Ländern durchgeführt.

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